Montag,
25.6. stand unser Gig als Support von Gary Moore auf dem Programm. Wir hatten
damit gerechnet, zum Einlass vor halbleerer Halle zu spielen, wie es eben
bei Vorbands so üblich ist; trotzdem hatten wir uns auf den Auftritt
gefreut – schließlich war es für uns „zuhause“ in München
und außerdem unser erster Livegig mit der kompletten, neuen Band.

Da sich Gary Moore für seinen Soundcheck 2 Stunden länger als
geplant Zeit ließ, hatten wir nur 25 Minuten, um unser Equipment aufzubauen
und unseren Sound zu checken. Auch damit war zu rechnen gewesen, aber zum
Glück hatten wir gute Tontechniker, die das in dieser kurzen Zeit bestmöglich
in den Griff bekommen haben.
Nach unserem Soundcheck hatten wir noch 45
Minuten Zeit bis zum Auftritt, die die meisten Bandmitglieder dann doch
ein wenig nervös verbrachten. Als 10 Minuten vor Auftrittsbeginn unser
Schlagzeuger Bam Bam in die Garderobe kam und verkündete, die Halle
wäre voll, waren wir äußerst überrascht.
Showtime!
Die Stagemanagerin kündigte uns dem Publikum an, wir betraten die Bühne
und ich konnte meinen Augen kaum trauen – Menschen, soweit ich blicken
konnte.
Die Tollwood-Musikarena war bumsvoll und ausverkauft, wie wir später
erfuhren (ca. 4000 Leute!).
Ohne große Umschweife legten wir los, und das Publikum, das ja größtenteils
nur für Gary Moore gekommen war, war von Anfang an auch auf unserer
Seite, und das ziemlich lautstark. 
Unser Set bestand aus den Songs
WHERE THE FLAVOR IS
SUMMER OF LOVE
OPEN ALL NIGHT
JULIA
SHE’S THE ONE und
AL’S CARS
(Al war sogar im Publikum
anwesend …).

Wir haben also für knapp 30 Minuten alles gegeben und das Münchner
Publikum hat uns mit bester Stimmung belohnt – wir hatten einen Höllenspaß
auf der Bühne und es war ein erfolgreicher Auftritt.
An dieser Stelle noch mal riesigen Dank an
unsere Roadies Roberto, Flo und Benny, sowie an alle Freunde und Fans, die
dabei waren und uns unterstützt haben!
Cu next time! Tom
11. Juli 2001
JUNE rocks Schwarzwald!
Letztes Wochenende (ab Freitag, 6. Juli) waren wir im Schwarzwald auf Tour!
Am Freitag stand ein Support-Gig für die Leningrad-Cowboys auf dem
Programm.
Bereits mittags ging's los mit dem Tourbus
in Richtung Tuttlingen. Dieser Ort ist von München aus echt übel
zu erreichen, denn entweder man nimmt einen Umweg von fast 100 km in Kauf,
um über die Autobahn Stuttgart zu fahren, oder man nimmt die Landstrasse.
Wir hatten genügend Zeit eingeplant, also entschieden wir uns für
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Da wir gewohnt sind, nach höchstens 50 km Fahrt erst einmal bei dem
gelben "M" oder einem ähnlichen Spezialitätenrestaurant einzukehren,
starteten wir mit leeren Mägen. Bald schon wurde uns klar, dass das
ein grosser Fehler gewesen war: Auf der ganzen Strecke durch die Pampa fanden
wir wirklich keinen einzigen Laden, wo's was zu essen gegeben hätte.
Ich spreche natürlich von einer gut bürgerlichen Metzgerei oder
sowas, denn Hamburgers sind in diese Gegend anscheinend nicht existent.
Soll jetzt nicht heissen, dass wir uns nur von Junkfood ernähren -
nein nein, wir leben schon gesund. Wir haben sogar einen Fast-Vegetarier
an Bord. Aber wir hatten einfach Hunger wie die Wölfe - und so hungrig
kamen wir auch nach 3,5 Stunden Fahrt bei der Honbergruine in Tuttlingen
an.
Was uns erwartete, war ein nettes Festival
auf besagtem Berg, mit einer guten Bühne in einem Zelt. Da die Leningrad-Cowboys
anscheinend pünktliche Menschen sind, hatten wir sogar genug Zeit für
einen Soundcheck, bevor wir dann endlich Nahrung zu uns nehmen konnten.
Zur Showtime war das Zelt schliesslich fast
gefüllt und wir rockten heftig. Unser Programm kam gut an (wir spielten
dasselbe Set wie in München). Leider gibt's von der Show selbst keine
Fotos, da ein Video gedreht wurde; deshalb hier nur ein "Tour-Pic".
Der nächste Gig fand am Sonntag in St.
Georgen auf dem Stadtfest statt. Hier hatten wir die Gelegenheit, ein paar
mehr Songs zu spielen. Auf der Setlist standen zusätzlich THIS SONG
IS FOR YOU, HOT SUMMER RAIN sowie zwei neue Songs, die wir zum ersten Mal
live antesten konnten und gut ankamen.
Nach abschliessendem Kneipenbesuch in St. Georgen
machten wir uns auf den Heimweg. Gegen 4 Uhr morgens waren wir zurück
in München.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an unseren Busfahrer Benny, der uns
sicher hin und zurückgebracht hat.